Sieg und Niederlage für SGW-Wasserballer

in Köln verloren - gegen Tabellenletzten deutlich gewonnen

Wasserball: Oberliga NRW
SGW unterliegt in Köln
SG Wasserball Köln II - SGW Iserlohn 11:8 (4:0, 3:4, 3:2, 1:2)

Die Aufstiegsambitionen der Wasserballer der SGW Iserlohn haben nach der Niederlage in Köln einen Dämpfer erhalten. Im Leistungszentrum Müngersdorf Unterlagen sie der Reserve der SGW Köln mit 8:11.

Bereits im ersten Viertel wurden die Iserlohner von der aggressiv agierenden Reserve der Kölner Zweitligamannschaft kalt erwischt. Im eigenen Angriff lief nicht viel zusammen, so dass nur wenige Chancen erarbeitet werden konnten. Die Domstädter dagegen waren in ihrer Offensive eiskalt und spielten sich eine 4:0-Führung nach dem ersten Viertel heraus.

Der Treffer von Holger Tobi (9.) ließ zwar auf ein Aufbäumen der Iserlohner hoffen, jedoch legten die Gastgeber noch zwei Treffer nach zum 6:1 (11.). Nun fanden die Iserlohner besser ins Spiel und erzielten bis zum Seitenwechsel noch drei weitere Treffer durch Arne Hillebrand sowie Jan und Nils Ottensmeyer. Zur Halbzeit stand es 7:4 für Köln.

Der weitere Verlauf der Partie gestaltete sich ausgeglichen. Immer wenn die Iserlohner ein Tor erzielen konnten, reagierten die Gastgeber ihrerseits mit Treffern.

Wirkliche Möglichkeiten, das Spiel noch einmal zu drehen und eine Aufholjagd zu starten, wurden durch die geschickt agierenden Kölner unterbunden. So kassierte die SGW eine letztlich verdiente Niederlage.

Jetzt gilt es, sich auf den weiteren Saisonverlauf zu konzentrieren. Bereits am Samstag haben die Waldstädter die Gelegenheit, durch einen Sieg in Krefeld wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.

In der Tabelle belegen die Iserlohner jedoch weiterhin den ersten Platz. Der Vorsprung auf Platz zwei beträgt allerdings nur noch zwei Zähler.

SGW: Hiltmann, Treeck - Jeger, Adelt, Wiesemann, N. Ottensmeyer (2), A. Hillebrand (3), Kampe, J. Ottensmeyer (1), O. Hillebrand, O. Tobi, Lapp, H. Tobi (2)

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Wasserball: Oberliga NRW
SGW-Wasserballer siegen deutlich
Nach der Halbzeit zeigte sich die Überlegenheit
SGW Iserlohn - WSG Oberhausen 16:5 (3:1, 3:3, 7:1, 3:0)

Am Freitag setzten sich die Wasserballer der SGW Iserlohn in der Oberliga klar gegen das aktuelle Schlusslicht WSG Oberhausen durch und festigte damit den Platz an der Tabellenspitze.

Das Team von Timo Goronzi wollte schnell für klare Verhältnisse sorgen und die Gäste mit ihrem Tempospiel unter Druck setzen. Dies gelang zunächst sehr gut. Nach einem Konterangriff brachte Arne Hillebrand die Gastgeber mit 1:0 (1.) in Führung.

In der Folgezeit gingen die Iserlohner jedoch sehr fahrlässig mit ihren Torgelegenheiten um. Mehrmals wurden aussichtsreiche Chancen ausgelassen. Die Gäste nutzten dagegen die sich bietenden Möglichkeiten und blieben dran. Bis zur Halbzeit konnten die Waldstädter ihre optische Überlegenheit noch nicht im Ergebnis widerspiegeln. Beim Stand von 6:4 wurden die Seiten gewechselt.

Direkt nach der Pause jedoch begannen die Iserlohner furios. Innerhalb von zwei Minuten erzielte die SGW durch Jonathan Royla, Alexander Jeger und Arne Hillebrand drei Treffer zum 9:4 (18.). Kurz darauf traf Fabian Meier aus der Centerposition zum 10:4 (20.). Damit war eine Vorentscheidung gefallen. Die Gäste erzielten zwar noch einen Treffer, jedoch rollten die Konterangriffe der Iserlohner jetzt konsequenter. So erhöhten sie weiterhin den Druck auf die Gäste und erzielten noch in diesem Abschnitt drei weitere Tore.

Timo Goronzi wechselte nun durch und gab allen Akteuren noch Einsatzzeiten. So konnte sich im Schlussabschnitt auch Jugendspieler Michael Knaub mit dem 15:5 (28.) in die Torschützenliste eintragen.

Letztlich wurde ein deutlicher Erfolg eingefahren. Trotzdem bemängelte Timo Goronzi die schwache Chancenverwertung seines Teams in der ersten Halbzeit.

Am kommenden Dienstag bestreiten die Wasserballer bereits ihre nächste Partie. Dann treten sie im Leistungszentrum Müngersdorf bei der Reserve der SGW Köln zum Spitzenspiel an. Die Domstädter liegen derzeit auf Rang drei der Tabelle.

SGW: Hiltmann, Treeck - Jeger (2), Adelt, A. Knaub, F. Meier (2), A. Hillebrand (4), Sahmel (1), M. Knaub (1), O. Hillebrand (3), O. Tobi (2), Kampe, Royla (1), H. Tobi