Geschichte

1895:

H. Bergfeld, W. Schulte sen., W. Schulte jun., W. Peddinghaus und W. Gräfinghoff gründen den Iserlohn Schleddenhofer Bade- und Schwimmverein. Vom Ziegeleibesitzer Welke pachtete man ein ca. einen Morgen großes Grundstück mit einem Teich darauf, das erste "Freibad" des ISSV.

In der am 11/09. 1895 einberufenen Generalversammlung wurde der provisorische Vorstand, mit Ausnahme des 2. Vorsitzenden Josef Franz für welchen Simon Arning gewählt wurde, bestehend aus folgenden Herren: Heinrich Bergfeld (1. Vorsitzender), Heinr. Soennecken (1. Schriftwart), Wilh. Gräfinghoff (2. Schriftwart), Wilh. Peddinghaus (Geldwart), Wilh. Grüchtemeyer (1. Schwimmwart), Gust. von Singhel (2. Schwimmwart) und Eduard Bergfeld (Beisitzer) - von der Versammlung, in welcher 18 Mitglieder anwesend waren, einstimmig wiedergewählt.

 Gründungslokal Dowe

Obiger Vorstand ist also vom 1. Mai 1896 - 1. Mai 1897 gewählt. Iserlohn Schleddenhof, 11. September 1895. Unterzeichnet von: Heinr. Soenecken, Heinrich Bergfeld und Wilh. Peddinghaus.

1905:

Der Pachtvertrag mit dem Ziegeleibesitzer Welke (seine Ziegelei lag früher auf dem Gebiet der heutigen Eishalle) war abgelaufen und wurde nicht mehr verlängert. Der Verein erwarb von einem Herrn Lürmann zum Preise von 3.300 Mark das Gelände des heutigen Freibades und errichtete dort eine neue Badeanstalt.

1908:

Einweihung des Stadtbades (Standort Kluse). Durch Vertrag mit der Stadt sicherte der Verein sich einen wöchentlichen Übungsabend.

1909:

Im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 27.03.1909 wurde beschlossen, eine Damenabteilung zu gründen.

1922:

Der ISSV erhält sein erstes Clubhaus. Ein in Pillingsen erworbener Saal wurde hierfür abgerißen und im Schleddenhof als Jugend- und Vereinsheim neu aufgebaut.

. Erstes Vereinsheim

1923:

Mitgliederzahl im ISSV: 1176

"Schwimmbad des Schleddenhofer Schwimm-Vereins bei Iserlohn"

1926:

Die Wettkampfmannschaft der Damenabteilung.

Bei den deutschen Schwimmeisterschaften in Düsseldorf führte sie unter den Augen einiger tausend Besucher ihren "Kunstreigen" (heute sagt man wohl "Synchronschwimmen") vor.

So lasen sich - auszugsweise - die sportlichen Erfolgsbilanzen des Schleddenhofer Schwimmvereins in den 20-er und 30-er Jahren:

Bei den deutschen Schwimmmeisterschaften in Düsseldorf 1926 wurde: Georg Colombier Meister im Mehrkampf (Schwimmen, Springen und Tauchen), Paul Espei wurde 5. im Mehrkampf, Rudi Buschhaus 4. über 400 m Freistil.

Bei den deutschen Schwimmmeisterschaften in Köln 1928 wurde:  Rudi Buschhaus Meister im Stromschwimmen und 2. über 400 m Freistil, Georg Colombier 2. im Mehrkampf, Herbert Sülberg 2. im Kunstspringen, Paul Espei 3. im Tauchen, Willi Schulte wurde 6. im Stromschwimmen.

1930:

Erstmalig erwähnt die Vereinschronik sportliche Auseinandersetzung mit den beiden anderen ortsansässigen Schwimmvereinen, dem "SV Iserlohn 1895" und dem Schwimmclub "Gut Naß". Anlass waren die sogenannten Iserlohner Kampfspiele.

1932:

Der Verein bekommt von der Stadt einen zweiten wöchentlichen Übungsabend im Stadtbad zur Verfügung gestellt. Besuch pro Übungseinheit: über 200 Mitglieder.

1945:

Im Zuge der Stadtbesetzung durch die Engländer wurde auch das Freibad mit dem Vereinsheim beschlagnahmt.

1946:

Dem ISSV und dem I95 werden von den Besetzern wöchentlich zwei Übungsstunden gewährt, pro Verein jeweils 25 Wettkämpfer.

1948:

Ein Wasserballspiel gegen den VFL Witten geht mit 5:4 verloren. Anlass genug für den damaligen Werbe- und Pressewart des ISSV, Bruno Schmorow, im Schwimmerbrief der Vereinszeitung "Schleddenhofer" Kritik zu üben. Bemerkenswert auch heute noch die Aktualität seiner Ausführungen. (Textwiedergabe entspricht dem Original von 1948!)

Kritik ... sei dem Pressewart zum Schluss offen gestattet, denn sie ist nicht bösartig gemeint, sondern soll vielmehr mithelfen, dass man tatsächlich das wird, was man gerne will (auch schon Kritik). Es hat vielleicht jeder unserer Spieler sein Bestes gegeben, soweit er es vermochte, das soll nicht geleugnet werden, denn das ist ja nicht das Entscheidende. Die Frage ist ja die: Füllt ein Spieler mit seiner Leistung seinen Platz aus oder nicht! Auch ohne sich zu verausgaben kann ein Spieler seinen Platz ausfüllen. Das kommt auf das Spiel an. Das Spiel gegen Witten stand aber in der Hauptsache auf Pitt Schulte, Jonny Straet und Männe Heimann. Es muss auf alle stehen. Das es das nicht tat ist mangelndes Training. Daher macht Schluss mit dem Wasserballspielen donnerstags. Dafür richtiges Training, wenn möglich auch im Freiwasser. Dabei muss es dann aufhören, dass die Mannschaft den Schiri leitet, sondern der soll sich den Teufel kümmern um Zwischenrufe und Sonderwünsche und soll er das Spiel leiten. Das Training! Nicht warten bis Fehler gemacht werden, vorher abpfeifen, eine Lage erklären, verbessern, dadurch verhüten, dass der Fehler gemacht wird. Ein Zuspiel erreicht, ein Vertrauen auf den Nebenmann. Die Mannschaft lehren eine Situation zu erkennen. Mit dem Kopf spielen. Den Sturm zur zweckmäßigsten und besten Entfaltung bringen. Der Mannschaft eine Technik anerziehen, die ihr genug Sicherheit gibt, sich von keinem Gegner das Gesetz des Handelns nehmen zu lassen. Eine Mannschaft die ohne Plan und Aufbau spielt, sich nach dem Gegner richtet und alles dem Zufall überlässt, kämpft sich nutzlos ab ohne zu überzeugen.
Ohne Hemmung auswechseln, bis man den Mann hat, der da hin passt, und bis man für jeden den Platz hat für den er passt. Es spielt kein Name, es spielt eine Mannschaft, es gewinnt und verliert kein Einzelner, sondern der Verein.Und steht so eine Mannschaft, dann darauf achten, dass sie Disziplin hält. [...] Mit so einer Mannschaft laßt uns dann raus fahren, das wird mehr Freude machen und der Erfolg wird nicht ausbleiben. Der Bezirksmeister ist uns noch offen und schaffen wir den, ist uns die Oberliga noch nicht weggelaufen.

Anmerkung der Jubiläumsbuch-Redaktion: Trainer und Spieler (oder solche, die es werden wollen), laßt euch das einmal durch den Kopf gehen.

1949:

Die Besatzungsmacht erteilt die vollständige Freigabe des Freibades.


 

1953:

Die neue Toilettenanlage des Vereins. Auch heute bei Hochbetrieb ein Stein des Anstosses. In dem Jahr auch Besucherrekord in der Vereinsgeschichte: etwa 70.000 Menschen suchten in den Sommermonaten das Freibad auf.

Der Seilersee und das Freibad, eine Idylle:

Noch denkt niemand an den Autobahnbau oder an die Eishalle.

              Luftaufnahmen Seilersee und Freibad

 1957:

Ein langgehegter Wunsch, der Bau einer Schwimmmeisterwohnung im Freibad Schleddenhof, wird verwirklicht. Außerdem kommt es zu einem Geländetausch mit der Stadt. Es handelt sich um den alten Weg von der Mendener Straße und dem neuen Eingang zum Bad von der Seeuferstraße.

1958:

Bei den deutschen Meisterschaften wird Hans Pfeifer über 50m Schmetterling Meister, Jonny Straet zweiter im Kunstspringen. Herbert Höcker wird in Köln unter 160 Teilnehmern siebter im Stromschwimmen.

1959:

Die Wasserballmannschaft wird 3. in der Landesliga. Bei einem Bezirksschwimmen in Unna werden 7 erste und 2 zweite Plätze erreicht. Der Langenfelder Wasserballpokal wird erstmalig gewonnen. Die Wasserballmannschaft erreicht das Ziel: 2. Liga West.

1961:

Jugendwasserballmannschaft wird 2. im Bezirk. Ein Klubkampf in Lüdenscheid gegen Neptun Lüdenscheid, Aegir Arnsberg und Lünen 08 wird vom ISSV gewonnen.

Außerdem wird ein Klubkampf in Recklinghausen gegen Gelsenkirchen, Recklinghausen, Bottrop und Enschede gewonnen.

1962:

Der Langenfelder Pokal wird zum zweiten Mal gewonnen.

Der vom ISSV gestiftete Waldstadt-Pokal wird vom SV Kamen gewonnen.

1963:

Beim Turnier um den Waldstadt-Pokal gewinnt dieses Jahr der ISSV vor Kamen.

In Langenfeld wird der Pokal zum dritten Mal gewonnen.

Jürgen Hasenberg schwimmt bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Frankfurt als erster Iserlohner eine Zeit von 59,7 Sek. über 100 m Kraul.

1964:

Der Waldstadt-Pokal wird wieder vom SV Kamen gewonnen. Bei einem Schwimmfest in Schwerte gewinnt unsere Wasserballmannschaft ein Wasserballspiel gegen die Universität Cambridge mit 7 : 2 Toren.

Die 4 x 50 m Kraulstaffel mit Pfeifer, Hasenberg, Schlünder und Buschhaus schwimmt hier 1:55,9 Min.

Unsere II. Wasserballmannschaft wird ungeschlagen Gewinner der Winterrunde mit einem Torverhältnis von 99 : 34 Toren.

1965:

Der Langenfelder Pokal wird zum dritten Mal hintereinander und damit endgültig gewonnen.

Der Waldstadt-Pokal wird von Rote Erde Hamm II gewonnen.

Bei den deutschen Meisterschaften in Itzehoe wird Jonny Straet 3. über 50 m Brust und 2. im Kunstspringen in seiner Alterklasse.

1966:

Die Wasserballmannschaft vergibt  die Aufstiegschance gegen den SV Gronau.

SV Kamen gewinnt wieder den Waldstadt-Pokal.

Die Jugendwasserballmannschaft wird Sieger der Sommerrunde.

Der Walter-Hermann-Pokal wird vom ISSV in Düsseldorf gewonnen.

Wieder wird der Langenfelder Pokal gewonnen.

1967:

Die Jahreshauptversammlung gibt "grünes Licht" für den Neubau eines Schwimmbeckens. Außerdem wird die Warmwasseranlage offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

Der Walter-Hermann-Pokal wird zum zweiten Mal in Düsseldorf gewonnen.

Erstmalig wird der Waldstadt-Pokal im Freibad Schleddenhof ausgespielt. Sieger wird die 2. Mannschaft von Rote Erde Hamm.

Die neue Flutlichtanlage wird eingeweiht. Dazu wurden die Spitzenmannschaften des deutschen Wasserballs Amateur Duisburg und Rote Erde Hamm eingeladen. Das Spiel endete 3 : 3 unentschieden. Bei dieser Gelegenheit überreichte der Vorsitzende des Bezirks Heinz Oelrich unserer Jugendmannschaft einen Wasserball für die Erringung des Meistertitels.  Außerdem waren die Herren Dierichs  und Isenberg als Vertreter des WSV im Freibad Schleddenhof zu Gast.

1968:

Der ISSV wird Wasserballmeister der 2. Liga. Das Aufstiegsturnier findet im Schleddenhof statt. Hinter Rheinhausen und Düsseldorf wird der ISSV Dritter.

Der Waldstadt-Pokal wird von Rote Erde Hamm II in diesem Jahr wieder gewonnen. Dagegen gewinnt der ISSV den Walter-Hermann-Pokal in Düsseldorf endgültig.

Ein Wasserballspiel gegen den irischen Meister „ Clonard S. Cl. Belfast“ geht nur mit 4:1 verloren.

1969:

Feierliche Grundsteinlegung für das neue Vereinsheim. Der geplante Neubau des Freibades, für 1970 von der Stadt in Aussicht gestellt, wird zurückgestellt. Vorrang haben Letmathe und das Freibad des I95.

Urkunde zur Grundsteinlegung

           

Bau des neuen Clubhaus-Restaurant

Einweihung des Gartenbades, der ISSV bekommt einen dritten Trainingsabend zugesprochen.  

       

Der Waldstadt-Pokal wird zum dritten Mal hintereinander von Rote Erde Hamm II gewonnen und geht damit nach Hamm. Vom ISSV wird in Herringen ein Pokalturnier zum dritten Mal gewonnen und die Trophäe geht endgültig nach Iserlohn.

Sportliche Highlights in den 60-er Jahren:

Hier einige im Jubiläumsbuch abgebildete Zeitungsartikel-Überschriften:

                        

 

- ISSV eine Runde weiter! 7:6-Sieg über BW Bochum (Torwart Werner Fritsch war bester Mann der Schleddenhofer)

- So gelang dem ISSV der Sprung auf Platz 2 (Nach 8:1-Sieg über Hamborn liegen zwei Iserlohner Wasserballteams an der Spitze der 2. Division)

- Der ISSV erzwang diesmal ein 6:6 (Wasserball-Lokalschlager gegen SV Iserlohn 95 - Mark warf 5 Tore)

- "Waldstadt-Pokal" wieder nach Hamm (Zum dritten Male und damit endgültig / ISSV-Sieben sah schon wie der sichere Turniersieger aus)

- ISSV leistete Uerdingen verzweifelten Widerstand (Aber durch den Wasserball-Bundesligisten aus dem Pokalrennen geworfen)

- Waldstadt-Pokal für ISSV-Wasserballteam (Entscheidung im Kampf gegen Kamen buchstäblich in letzter Minute - Siegtreffer durch Buschhaus)

- ISSV-Sieben wehrte sich mit aller Kraft (Taktische Einstellung durch Trainer Bahlen entscheidend für den 4:2-Sieg des SV Iserlohn 95)

- ISSV: Punkt aus Gladbeck - Trumpelt glich aus - 4:4 (Schleddenhofer Wasserballsieben startete in die Meisterschaftssaison)

- ISSV überrollte Gütersloh mit 7:1 (Erste Sommerrunden-Punkte im Schleddenhofer Freibad / Am heutigen Samstag unter Flutlicht gegen Brambauer)

- ISSV verlor in Bochum 3:6 (Die Entscheidung fiel erst im letzten Viertel)

- Wegweisend für die Wasserballer (an erfolgsversprechenden Nachwuchsschwimmern war nichts in Sicht) war der Abstieg in die Landesliga zu Beginn der 70-er Jahre. Zwar schaffte man 1976 noch einmal den Aufstieg in die Oberliga, doch was sich Ende der 60-er, Anfang der 70-er Jahre schon andeutete, wurde bittere Wahrheit. Hier der IKZ-Artikel von 1971:

- (Abgänge starker Spieler waren nicht zu verkraften) - Schleddenhofer müssen absteigen! Entscheidungsspiel ging verloren. Sportlich gingen beim ISSV die Lichter aus.

1970: 

Der ISSV wird 75 Jahre alt.

Aus Anlass zum 75. Jubiläum wird im Schleddenhof der „Itze-Gunst-Pokal“ im Wasserball ausgetragen. Es nehmen die 4 besten deutschen Wasserballmannschaften daran teil. Platzierungen: 1. SC Rote Hamm, 2. Würzburg 05, 3. Offenbach SC, 4. Poseidon Hamburg

Im Buchenwäldchen findet eine große Jubiläumsfeier mit Showprogramm statt.

Vorstand im Jubiläumsjahr: von links – Dieter Buschhaus, Werner Ettemeyer, Berthold Durgeloh, Günter Traczewski, Günther Garre, Hans-W. Trappmann, Paul Palm, Georg Colombier, Otto Höinghaus, Rolf Müller, Walter Stuckenholz, Dieter Wellner, Ewald Schulte, Ernst Schüler und Franz Scheipers.

Der Wasserballer Siegfried Paar verstirbt plötzlich an einem Blinddarmdurchbruch. Zu seinen Ehren wird der „Siegfried-Paar-Gedächtnis-Pokal“ ins Leben gerufen.

1971 –1979: 

1971 – ISSV plant Schwimmbecken mit Dach.

1973 – Der Verein braucht dringend Hilfe für Bau eines neuen Schwimmbeckens. Das bisherige hält nicht mehr lange durch.

1976 – Wasserballer werden 2. beim ISSV-Turnier. 1. TV Werne, 2. ISSV, 3. SV Remscheid, 4. Innsbruck.

1978 Es werden trotz finanzieller Sorgen ein Freibadausbau und ein sportlicher Aufbau anvisiert. Lieber ‚rote Zahlen’ als aufhören.

Dieter Mark – lange Zeit Macher im Nachbarverein I 95 – wird im Schleddenhofer Schwimmverein Wasserballjugendtrainer und Pressewart.

1980:

Gründung der Wasserball-"Oldies". Ein Versuch, um an alte Zeiten anzuknüpfen.

1982:

Nach dem ASSV Letmathe erklärt auch der ISSV seinen Austritt aus der Schwimmgemeinschaft Iserlohn (I95 und Schwerte 06).

Schwimmidol des ISSV und mehrfacher deutscher Seniorenmeister Hans Pfeifer verstirbt unerwartet mit 62 Jahren an einen Herzinfarkt.

 1987:

Unter Führung des neuen Präsidenten Ulrich Burghoff wird Umbau des Schwimmbeckens mit Spaßbereich begonnen.

Der ISSV schließt sich dem allgemeinen Trend in der Bäderkonzeption an: Weg von der Badeanstalt, hin zum Freizeit- und Erlebnisbad. Das Freibad erhält sein heutiges Aussehen.

       

1988:

Der Vorstand beschließt einstimmig mit der Fertigstellung des Freibades (Sport- und Spaßbereich), sich nun intensiv um den sportlichen Neuanfang zu kümmern.

Mit ihnen begann die intensive Nachwuchsarbeit im Jahr 1988.

1988 - 1995:

In sieben Jahren sportliche von Null auf Hundert, sportlicher Neuanfang mit:

- 4 Jugendwasserballmannschaften

- 3 Seniorenwasserballmannschaften

- ca. 240 Kinder zwischen 5 und 13 Jahren nehmen am Trainingsbetrieb (Schwimmen als Breitensport) teil.

Hier noch einige Zeitungsüberschriften:

- Gelungener Start für Wasserballer (Gegen Absteiger Münster in guter Frühform / Comeback von Michael Luther)

- 18:4-Erfolg in Werne: ISSV drehte nach erstem Viertel auf.

- ISSV nach drei Jahren erstmals bezwungen

- Trainer Panne: "Steller erlebt seinen zweiten Frühling" - ISSV Erfolgsserie hält an

- Wende gelang trotz Fiesels Verletzung - ISSV-Sieg im Spitzenspiel gegen Werne

- Schlussmann Andreas Luther beim 9:4-Erfolg in Lünen ein sicherer Rückhalt: ISSV etabliert sich in Spitzengruppe

Auch eine gute Jugendarbeit wird geleistet!

             

Dank an dieser Stelle für alle Übungsleiter und Trainer, die bis zu viermal wöchentlich am Beckenrand oder in der Turnhalle stehen, um den Nachwuchs breiten- bzw. leistungssportlich zu fördern.

1994:

                                                        

Erstes Sparkassen 24-Stunden-Schwimmen im Schleddenhof

Die Jugendabteilung um Harald Rodeck und Thomas Herr stellten eine tolle Veranstaltung auf die Beine. Es wurde rund um die Uhr für einen guten Zweck geschwommen. Sponsoren spendeten für jeden geschwommen Kilometer einen Geldbetrag. Dieser ging dann an soziale und bedürftige Einrichtungen.

1995:

Der ISSV wird 100 Jahre alt!

Zahlreiche Prominente aus Politik, Verbänden und Wirtschaft gratulieren dem ISSV für sein 100 jähriges Bestehen und bedankten sich für die hervorragende Vereinsarbeit in den vergangenen Jahren. Die Vorstandsmitglieder Heinz Sahlmen, Hans-Walter Trappmann und Frank Meinhard erhalten die silberne Vereinsnadel des Westdeutschen Schwimmverbandes. Der Verein erhält aus den Händen von Bürgermeister Fritz Fischer die Sportplakette des Bundespräsidenten.

Zusammen mit dem SV I 95 und dem ITS, die gleichzeitig mit dem ISSV auf eine 100jährige Geschichte zurückblicken können wurde in der Parkhalle auf der Alexanderhöhe mit einem großen Show-Programm gefeiert. 800 Mitglieder und Gäste amüsierten sich bis zum frühen Morgen. Überraschung war der Auftritt der ISSV-Aqua-Singers (D. Buschhaus, U. Burghoff, M. Borowski, W. Panne, P. Palm und F. Paschedag) mit einer Parodie der Comedian Harmonists.    

1996:

Erfolgreiches Jahr für Wasserballer

Wasserballspieler steigen in Regionalliga auf und widmen Aufstieg dem plötzlich verstorbenen Dirk „Karl“ Krause.        

C-Jugend gewinnt überragend Turnier in Berlin. Trainer Fiesel von Mannschaft begeistert.

Planung für neues Hallenbad am Seilersee, gibt es Einbußen für den ISSV?

Wasserball-Reserve steigt in Oberliga auf.

A-Jugend werden mit den Trainern W. Panne u. Holger Ballauff Westdeutscher Meister und erreicht die Zwischenrunde zur Deutschen Meisterschaft. 

    ISSV A-Jugend

Heinz Sahlmen tritt als Präsident zurück – Bettina Schotte wird 1. Vorsitzende.

Das Gartenbad wird geschlossen und ein Sport- u. Erlebnisbad soll am Seilersee gebaut werden.

1997:

Dieter Buschhaus wird ISSV-Präsident.

1998:

Wasserball-B-Jugend erreicht ohne Niederlage Zwischenrunde zur Deutschen Meisterschaft.

1999:

Im Schleddenhof-Clubhaus findet der 1. ISSV-Neujahrsfrühschoppen, mit prominenten Gästen aus Politik und Wirtschaft, statt.

 zahlreiche Prominenz im Clubhaus Schleddenhof

Neues Seilerseebad wird eröffnet und fügt sich gut ins Bild des Freibades Schleddenhof ein.