Iserlohn Schleddenhofer Bade- und Schwimmverein e.V. (ISSV – Der Verein/Vereinsgeschichte)
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Freibad Schleddenhof
Freibad Schleddenhof

Vereinsgeschichte

Der Werdegang des Iserlohn Schleddenhofer Schwimmvereins von Gründung im Jahr 1895 bis Heute in Wort und Bild. Haben Sie noch Anregungen, setzten Sie sich mit Karl Fritsch oder Rolf Müller in Verbindung.

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1923 - 1930: Schwimmmannschaften

Schwimmer 1926
Schwimmer 1926
Mitgliederzahl im ISSV: 1176

Bei den deutschen Schwimmeisterschaften in Düsseldorf führte sie unter den Augen einiger tausend Besucher ihren "Kunstreigen" (heute sagt man wohl "Synchronschwimmen") vor.

So lasen sich - auszugsweise - die sportlichen Erfolgesbilanzen des Schleddenhofer Schwimmvereins in den 20-er und 30-er Jahren:
Bei den deutschen Schwimmeisterschaften in Düsseldorf 1926 wurde:
Georg Colombie Meister im Mehrkampf (Schwimmen, Springen und Tauchen), Paul Espei wurde 5. im Mehrkampf, Rudi Buschhaus 4. über 400m Freistil.
Bei den deutschen Schwimmeisterschaften in Köln 1928 wurde:
Rudi Buschhaus Meister im Stromschwimmen und 2. über 400m Freistil, Georg Colombie 2. im Mehrkampf, Herbert Sülberg 2. im Kunstspringen, Paul Espei 3. im Tauchen, Willi Schulte wurde 6. im Stromschwimmen.
1930:
Erstmalig erwähnt die Vereinschronik sportliche Auseinandersetzung mit den beiden anderen ortsansässigen Schwimmvereinen, dem "SV Iserlohn 1895" und dem Schwimmclub "Gut Naß". Anlass waren die sogenannten Iserlohner Kampfspiele.
Bei den deutschen Schwimmeisterschaften in Düsseldorf führte sie unter den Augen einiger tausend Besucher ihren "Kunstreigen" (heute sagt man wohl "Synchronschwimmen") vor.

1932 - 1946: In den Kriegsjahren

1932:
Der Verein bekommt von der Stadt einen zweiten wöchentlichen Übungsabend im Stadtbad zur Verfügung gestellt. Besuch pro Übungseinheit: über 200 Mitglieder.

1945:
Im Zuge der Stadtbesetzung durch die Engländer wurde auch das Freibad mit dem Vereinsheim beschlagnahmt.

1946:
Dem ISSV und dem I95 werden von den Besetzern wöchentlich zwei Übungsstunden gewährt, pro Verein jeweils 25 Wettkämpfer.

1948: Kritik an Wasserballer

Ein Wasserballspiel gegen den VFL Witten geht mit 5:4 verloren. Anlass genug für den damaligen Werbe- und Pressewart des ISSV, Bruno Schmorow, im Schwimmerbrief der Vereinszeitung "Schleddenhofer" Kritik zu üben. Bemerkenswert auch heute noch die Aktualität seiner Ausführungen. (Textwiedergabe entspricht dem Original von 1948!)
"Kritik ... sei dem Pressewart zum Schluss offen gestattet, denn sie ist nicht bösartig gemeint, sondern soll vielmehr mithelfen, dass man tatsächlich das wird, was man gerne will (auch schon Kritik). Es hat vielleicht jeder unserer Spieler sein Bestes gegeben, soweit er es vermochte, das soll nicht geleugnet werden, denn das ist ja nicht das Entscheidende. Die Frage ist ja die: Füllt ein Spieler mit seiner Leistung seinen Platz aus oder nicht! Auch ohne sich zu verausgaben kann ein Spieler seinen Platz ausfüllen. Das kommt auf das Spiel an. Das Spiel gegen Witten stand aber in der Hauptsache auf Pitt Schulte, Jonny Straet und Männe Heimann. Es muss auf alle stehen. Das es das nicht tat ist mangelndes Training. Daher macht Schluss mit dem Wasserballspielen Donnerstags. Dafür richtiges Training, wenn möglich auch im Freiwasser. Dabei muss es dann aufhören, dass die Mannschaft den Schiri leitet, sondern der soll sich den Teufel kümmern um Zwischenrufe und Sonderwünsche und soll er das Spiel leiten. Das Training! Nicht warten bis Fehler gemacht werden, vorher abpfeifen, eine Lage erklären, verbessern, dadurch verhüten, dass der Fehler gemacht wird. Ein Zuspiel erreichen, ein Vertrauen auf den Nebenmann. Die Mannschaft lehren eine Situation zu erkennen. Mit dem Kopf spielen. Den Sturm zur zweckmäßigsten und besten Entfaltung bringen. Der Mannschaft eine Technik anerziehen, die ihr genug Sicherheit gibt, sicOhne Hemmung auswechseln, bis man den Mann hat, der da hin passt, und bis man für jeden den Platz hat für den er passt. Es spielt kein Name, es spielt eine Mannschaft, es gewinnt und verliert kein Einzelner, sondern der Verein.
Und steht so eine Mannschaft, dann darauf achten, dass sie Disziplin hält. [...] Mit so einer Mannschaft lasst uns dann raus fahren, das wird mehr Freude machen und der Erfolg wird nicht ausbleiben. Der Bezirksmeister ist uns noch offen und schaffen wir den, ist uns die Oberliga noch nicht weggelaufen."
Anmerkung der Jubiläumsbuch-Redaktion: Trainer und Spieler (oder solche, die es werden wollen), lasst Euch das einmal durch den Kopf gehen.
h von keinem Gegner das Gesetz des Handelns nehmen zu lassen. Eine Mannschaft die ohne Plan und Aufbau spielt, sich nach dem Gegner richtet und alles dem Zufall überlässt, kämpft sich nutzlos ab ohne zu überzeugen.

Freibad 1953
Freibad 1953
1949
Die Besatzungsmacht erteilt die vollständige Freigabe des Freibades.

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Unser Bad öffnet ab dem 1. Mai zu den folgenden Zeiten:
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